Pflüglerbräu

Es geht los mit Hofverkauf

Sind stolz auf die neue Anlage: Brauerehepaar Carolin und Andreas Pflügler.

Schon nach den ersten Wochen lässt sich sagen: Das „Pflüglerbräu“ kommt gut an und Braumeister Andreas Pflügler muss sich ganz schön ins Zeug legen, damit die Ware in Neufahrns erster und einziger Brauerei an der Grünecker Straße nicht ausgeht. Gestartet wurde der Verkauf bei einem großen Hoffest samt kirchlicher Einweihung. 

Neben Hellem und Weißbier soll es bald auch Pils und Dunkles geben, kündigt Andreas Pflügler an. Er ist nicht nur Landwirt, sondern auch diplomierter Braumeister und hat sich mit der Anlage einen großen Traum erfüllt. Schon früher hatte er mit einer kleinen 60-Liter-Versuchsanlage „viel experimentiert“, auch da war das Ergebnis gut angekommen, und so fiel irgendwann die Entscheidung, nun „richtig“ einzusteigen und damit die Produktpalette auf dem Pflügler-Hof zu erweitert.  Beim Hofverkauf will er es auch belassen. Ausgeliefert wird die Ware nicht.

 Alles in allem 160 000 Euro haben Andreas Pflügler und seine Frau Carolin investiert. Sudkessel, Sterilluftkompressor, Umkehrosmoseanlage, Edelstahl-Tanks – all das hat seinen Preis.   Pro Sud kommen in der kleinen Brauerei 500 Liter Bier heraus – ein Sud pro Woche ist geplant. Abgefüllt wird das Bier in einer weiteren kleinen Anlage, die Andreas Pflügler mit seinem Know-How selbst mitkonzipiert hat. Jeweils zwei Flaschen können dort gleichzeitig  befüllt werden. Eine Minute lang dauert dieser Vorgang, dann müssen die gefüllten Flaschen durch leere ersetzt werden. Viel Handarbeit also – bis hin zum Etikettenkleben.   „Wir wollen keine Massenproduktion, die Kunden sollen lieber öfter kommen“, betont Andreas Pflügler. Sonst bestehe schließlich auch die Gefahr, dass das Bier andernorts zu lange gelagert wird und sich geschmacklich verändert.  

Quelle: freising-online

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