Da ist das Nass noch wirklich "kühl"
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Forum Freising
Moosburg, 02.01.2012 12:00 |
 Konrad Goldbrunner und Elke Schug zeigten den interessierten Gästen des Neujahrsschwimmens die gerade erst übernommenen Räume zur Verbesserung der Schulungsmöglichkeiten. Die Wasserwacht Moosburg lud zum „Warmbadetag“ und präsentierte zugleich die drastisch erweiterten räumlichen Möglichkeiten in der Wachstation am Aquapark. Elke Schug verschickte die Einladungen zum Neujahrsschwimmen und verwies auf die ungewöhnlich hohen Temperaturen. Sechs Grad solle es werden. „Also: Pack die Badehose ein!“ Das taten dann auch viele, die von den Schaulustigen nur die „Narrischen“ genannt wurden. Vorsitzender Konrad Goldbrunner konnte es nicht lassen, vor dem Start ins wahrlich kühle Nass noch eine Rede zu halten. Er erklärte die Badesaison für eröffnet. Mit großem Hallo stürmten die Aktiven, darunter Stadtrat Josef Dollinger, den Aquapark, blieben länger im Wasser als noch vor einem Jahr, und sprinteten dann aber schnell wieder ins Warme, wo sie sich abrubbelten, wieder anzogen, um dann zur warmen Suppe zu kommen. Der Start in die Badesaison, wenn es auch wettermäßig ein klarer Frühstart war, darf aber aus noch einem anderen Grund als gelungen angesehen werden: Die Wasserwacht konnte nach intensiven Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer Isarkies die Räume der Tauchschule, die ihre Station aufgegeben hat, übernehmen. Das Gebäude grenzt direkt an das der Wasserwacht an, ist etwas größer, und stellt damit eine Verdoppelung der Raumkapazitäten dar. Goldbrunner bezeichnete das als einen echten Glücksgriff für die Ausbildung direkt vor Ort. Bisher waren diese Räume im Grünen Weg untergebracht, weit weg von der Wachstation. Eine Küchenzeile steht schon drin, Tische und Bänke, und beheizbar ist der Raum auch noch. Auch sanitäre Anlagen sind vorhanden. Das alles habe zu einem „guten Preis“ für die Wasserwacht realisiert werden können, deutete Goldbrunner weiter an. Auch Stadtrat Josef Dollinger sprach von einer echten Verbesserung für die Wasserrettung an Moosburgs größtem Badegewässer. Goldbrunner verschwieg aber auch die Schattenseiten einer solchen Aufstockung der Infrastruktur nicht: Die Wasserwacht werde jetzt höheren Aufwand für den Gebäudeunterhalt einkalkulieren müssen, sagte er. |
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