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Weiterbildung und Gratulation


Nachricht von: Forum Freising
Hallertau, 29.11.2011 12:00


Die Teilnehmer an der Weiterbildung des BRK Au/Hallertau.
(dj) · Am vergangenen Samstag trafen sich die ehrenamtlichen BRK'ler aus dem Landkreis Freising in Au i.d. Hallertau zur Rettungsdienstfortbildung. Jeder Mitarbeiter im Rettungsdienst muss sich mindestens 30 Stunden im Jahr weiterbilden, um den hohen Standard im Rettungsdienst zu erhalten. In Au wurde erstmals eine Stationsausbildung mit 9 unterschiedlichen Themen auf dem auf dem Gelände von Feuerwehr und BRK durchgeführt. Konrad Hofmaier, Bereitschaftsleiter und Organisator dieser Veranstaltung begrüßte die Teilnehmer und Ausbilder und gab einen Überblick über den Verlauf des Tages. Station Nummer 1 war das richtige Einräumen des Notfallrucksackes, der wie der Werkzeugkasten eines Handwerkers für die Rettungsdienstler ist. Damit auch verschiedene Rettungswachen wie blind zusammenarbeiten können ist dies mit einer Packliste für den Kreisverband Freising standardisiert. Franz Westermair hauptamtlicher Rettungsassistent beim BRK in Freising kontrollierte und korrigierte die ehrenamtlichen Kollegen bei dieser Übung.
An Station Nummer 2 war Hubert Maier, Mitarbeiter der ILS (Integrierte Leitstelle) Erding tätig. Er erläuterte die Abläufe und Hintergründe vom Annehmen eines Notrufes auf der 112, bis zur Alarmierung des Rettungsdienstes. Er zeigte auch die Möglichkeiten der ILS auf, wie den Mitarbeitern im Rettungsdienst Hilfestellungen gegeben werden können um z.B. auch abgelegene Einsatzorte leichter zu finden.
Natascha Durst, Hebamme von der Hebammenpraxis Auer Nest erklärte den Rettungsdienstlern wie ein Mutterpass richtig zu lesen ist und welche Komplikationen bei einer Schwangerschaft oder Geburt auftreten können.
Stefan Aigner, Rettungsassistent aus Moosburg überwachte den richtigen Umgang mit Absaugpumpe und Beatmungsgerät. Beides sehr wichtige Geräte, wenn es darum geht die Atmung eines Patienten sicherzustellen.
An der 5. Station war dann richtiges Arbeiten angesagt. Aus einem von den Kollegen der Feuerwehr vorbereitetem Unfallauto, musste eine Person mittels KED und Schaufeltrage gerettet werden. Das KED ist ähnlich einem Korsett, das dem Patienten angelegt wird um möglichst wenig Belastung auf die Wirbelsäule zu bekommen und somit eine schonende Bergung durchgeführt werden kann. Stefan Unger, Rettungssanitäter beim BRK Au und Zugführer bei der Feuerwehr Au, erklärte die Anwendung von KED und Bergung aus dem Fahrzeug.
Als nächstes war das Geschick im Umgang mit dem Rettungswagen gefragt. Christian Siegel hatte einen Parcour mit mehreren Hindernissen aufgebaut, der mit dem Rettungswagen durchfahren werden musste. Hier wurde den Teilnehmern viel Geschick im Umgang mit dem Fahrzeug abverlangt.
Station Nummer sieben war unter der Leitung von Dr. Anton Freilinger, der an Knochen den intraossiären Zugang demonstrierte und die Teilnehmer auch selbst Hand anlegen ließ. Anton Neumeier, Vorsitzender des BRK Kreisverbandes Freising und Albert Söhl, Kreisgeschäftsführer machten sich persönlich ein Bild über die Ausbildung ihrer ehrenamtlichen Kräfte und waren besonders von deren Motivation und den Erklärungen und Vorführungen des Docs beindruckt.
Station Nummer acht war dem Qualitätsmanagent gewidmet. Thomas Stahl, hauptamtlicher Rettungsassistent und Qualitätsbeauftragter erläuterte die Internetplattform des Kreisverbandes, auf der all diese Dokumente zu finden und wie sie anzuwenden sind. An Station Nummer neun gab es dann eine Einweisung auf das 12-Kanal EKG, das im Rettungsdienst zur Anwendung kommt. Auch das Aufkleben der Elektroden auf den Körper wurde geübt. Florian Bäuml, ebenfalls hauptamtlicher Rettungsassistent aus Freising führte durch diesen Programmpunkt. Alles in allem war es ein sehr gelungener Tag, Teilnehmer und Ausbilder waren begeistert von diesem Konzept. Alle konnten gegen 16 Uhr den Nachhauseweg antreten. Der krönende Abschluss dieses Tages war aber die Nachricht, dass Mathias Schranner, ein Mitglied der BRK Bereitschaft Au, seine Ausbildung zum Rettungssanitäter mit Erfolg abgeschlossen hat

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