Musik und Show - und 60 Biere
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Forum Freising
Hallertau, 21.12.2011 12:00 |
 Wolfgang Braun hat sich ein umfangreiches Kulturprogramm bemüht. „Keine Raufereien, keine Besoffenen, aber 10000 Besucher!“ Für die Erstauflage des Hallertauer Bierfestivals im Jahr 2010 sind diese drei Teilresümees keine Selbstverständlichkeit.Aber eine Basis, auf der einer Wiederholung nicht nur nichts entgegen, sondern sogar alles dafür spricht
Und tatsächlich: Im kommenden Juni, am Wochenende vom 1. bis 3. wird in Attenkirchen das zweite Hallertauer Bierfestival steigen. Dies gaben Bürgermeisterin Brigitte Niedermeier und Chef-Organisator Alexander Herzog, Vize-Vorsitzender des Tourismusverbands Hallertau, schon jetzt bekannt, um weiteren Sommerveranstaltungen in der Region eine Möglichkeit zur Terminkoordination zu geben.
An vier Schänken werden insgesamt 60 Gerstensäfte von 30 Brauereien zum Ausschank kommen, darunter auch das extra für dieses Wochenende angefertigte „Hallertauer Festivalbier“. Davon werden zehn Hektoliter angefertigt, und es wird eine Maracuja/Mango-Note erhalten.
Als Zahlungsmittel wird in ganz (Bier-)Attenkirchen wieder der Biertaler eingeführt, alle Biere werden gleich teuer sein. Die Krügerl für 2,50 Euro ersetzen den Eintrittspreis und können von Schänke zu Schänke mitgenommen werden. Die Veranstalter des zweiten Hallertauer Bierfestivals im kommenden Juni in Attenkirchen legen großen Wert darauf, dass das Wochenende keine Profitveranstaltung wird, sondern im Gegenteil alle fleißigen Helfer ehrenamtlich im Einsatz sind, ein etwaiger Überschuss wird an die örtlichen Vereine verteilt. Attenkirchens Bürgermeisterin Brigitte Niedermeier: „Die Zusammenarbeit hat vor zwei Jahren blendend. Alle waren begeistert, so dass wir es nochmal wagen.“
Und überhaupt habe Alexander Herzog - unüblich für eine Premierenveranstaltung - keine nennenswerte Kritik erhalten im Nachgang, und die vereinzelten Verbesserungsvorschläge wurden auch flugs aufgenommen. So wird es im April Schankkurse für die beteiligten Vereinsmitglieder geben.
Rund 300 freiwillige Helfer werden auch heuer wieder dabei sein, der Dult-Charakter soll auch wieder im Vordergrund stehen. Dank der Unterstützung der Nachbargemeinden Au und Nandlstadt stehen etwa 30 Marktbuden zur Verfügung, um deren Verteilung sich Walter Pletschacher kümmert. Folglich „wird viel Bewegung drin sein“; weiß Herzog, weswegen sich die beteiligten Wirte Alter Wirt, Zum Spitzbuam, der Thalhamer Wirt und der Gütlsdorfer Gasthof Ostermeier auf „Finger Food“ verlegen werden.
Um seinen Führerschein braucht sich bei aller Bierverkostung kein Besucher Gedanken machen, denn das vor zwei Jahren installierte Konzept des Bus-Shuttles hat sich bestens bewährt und wird wiederholt. Neben der Strecke Mainburg-Freising soll sogar noch die Verbindung Pfaffenhofen-Moosburg eingerichtet werden. „Das steht noch nicht fest, die Arbeiten laufen aber“, ist Herzog bester Dinge. Die Kosten hierfür trägt das Attenkirchener Unternehmen Karosserie Hagl.
Am Freitagabend bereits wird die Bier-Gala als geschlossene Veranstaltung stattfinden, in der anerkannte Bier-Sommeliers ihre Bewertung zu ausgesuchten Bieren abgeben werden, und das im Wortsinn, denn Anfragen einiger Großbrauereien wurden abgelehnt: „Wir wollen mittelständische und kleine Brauereien präsentieren, deren Biere nicht in jedem Discounter stehen“. Auf der Bier-Gala wird „Luz Amoi“ spielen. Das hat Kulturchef Wolfgang Braun ebenso arrangiert wie das umfangreiche weitere kulturelle Programm. |
 Brigitte Niedermeier verkostet schon mal das Festivalbier. Fotos (3): Wagner |  Engagiertes Organisationsteam für eine ebenso gelungene Veranstaltung wie vor zwei Jahren. Unser Foto zeigt v.l.: Walter Pletschacher, Hopfenkönigin Veronika Springer, Alexander Herzog, Wolfgang Braun, Bernhard Nieder, Attenkirchens Bürgermeisterin Brigitte Niedermeier und Josef Ostermeier.
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