„Rote Laterne“ leuchtet weiter in Mainburg
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Forum Freising
Hallertau, 21.12.2011 12:00 |
Das „Schlusslicht“ der Handball-Landesliga Nord leuchtet weiter in Mainburg: Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause bezog der TSV am Samstagabend beim neuen Tabellenvierten TV Münchberg eine 27:32 (12:17)-Niederlage und muss nun mit der „roten Laterne“ in der Hand ins neue Jahr gehen.
Mainburgs Interimstrainer und Abteilungschef Paul Sommerer war sich nach Spielschluss mit seinem Münchberger Kollegen Christian Seiferth einig: „Hätten wir unsere Chancen besser verwertet, es wäre richtig eng geworden für den TV Münchberg.“ Die Anfangsphase gehörte dem Aufsteiger aus Niederbayern, der mit 3:1 und 5:4 in Front zog, und bereits in den ersten zehn Minuten Tormöglichkeiten für eine wesentlich höhere Führung ausließ. Vor allem Jindrich Dyk, dem Sommerer das Prädikat „Totalausfall“ bescheinigte, hatte zunächst mit drei krachenden „Alu“-Treffern Pech, leistete sich dann völlig entnervt ein Frustfoul und ging in der Folge nicht nur für zwei Minuten, sondern für den Rest des Spieles auf „Tauchstation“. Bei den Gastgebern nahm währenddessen Spielmacher Jan Lad (insgesamt sechs Tore) das Heft fest in die Hand und brachte die Offensive der Oberfranken in Schwung. Nach einem Kempa-Trick durch Martin und Jan Lad als Krönung des 6:1-Laufs zog Münchberg bis zur 20. Minute von 5:5 auf 11:6 davon und behielt bis zum Pausentee das komfortable Fünf-Tore-Polster (17:12).
Um TVM-Regisseur Jan Lad besser in den Griff zu bekommen, stellte Sommerer in der zweiten Halbzeit sein Team um und beorderte René Sperrer auf die rechte und Dyk auf die linke Rückraumposition. Der Effekt war allerdings gleich null, denn die Hausherren bauten nach knapp 44 Minuten ihre Führung auf 25:14 aus. Zu allem Überfluss handelte sich Mainburgs Andreas Stephan zu dieser Zeit von den Würzburger Unparteiischen Schmidt/Stauder auch noch eine rote Karte wegen „Beinstellens“ ein. TSV-Coach Sommerer hatte nun genug, nahm eine Auszeit und sein Tschechentrio Marek Slouf, Jindrich Dyk und Lukas Klaus aus dem Spiel. Und prompt lief es wieder besser bei den Hopfenstädtern: Torwart-Youngster Hannes Möser zeichnete sich mit einigen gelungenen Paraden aus, und vorne lochten neben Sperrer auch die Kreisspieler Basti Forster und Marius May fleißig ein. Bis zur 56. Minute hatte sich Mainburg wieder auf vier Tore herangekämpft (29:25) und hätte bei Ballbesitz weiter verkürzen können. Doch stattdessen wurde das Spielgerät leichtfertig verschusselt und im Gegenzug erzielte Münchberg, das es im Gefühl des sicheren Vorsprungs etwas ruhiger angehen ließ, das 30:25. Danach taten sich beide Mannschaften nicht mehr sonderlich weh und netzten noch jeweils zweimal zum 32:27-Endstand ein. – TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Möser; Forster (4), Schmargendorf (1), Fellner (6), Sperrer (8/1), May (4), Dyk (2/1), Spenger (2), Ernstberger, Klaus, Stephan.„Rote Laterne“ leuchtet weiter in Mainburg |
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